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Sonderausstellungen

Der Herbst in den Erlebnismuseen Rhein Ruhr wird bunt: In den Sonderausstellungen unserer Museen gibt es unendlich viel zu entdecken.

Hier finden Sie alle kommenden und laufenden Sonderausstellungen der Erlebnismuseen Rhein Ruhr. Ob Technik-, Natur- oder Kunstbegeistert - hier findet jeder Entdecker sein persönliches Ausstellungsglück.

Museumpark Orientalis
Der Museumpark Orientalis öffnet zum Saisonstart am 01.03.2017 wieder für seine Besucher.
Weitere Informationen finden Sie hier...

Zwei Millionen Jahre Migration im Neanderthal Museum
13. Mai - 5. November 2017

Die aktuelle Einwanderung von Menschen aus Afrika und Westasien nach Europa löst um-fassende Debatten aus und wird die europäischen Gesellschaften über Jahre hinaus be-gleiten.
Die Ausstellung verdeutlicht mit einem Blick in unsere früheste menschliche Entwick-lungsgeschichte, dass Mobilität und Migration selbstverständliche Bestandteile des Menschseins und kein modernes Phänomen sind. Menschen waren zu allen Zeiten mobil. Auf der Suche nach Nahrung, Wasser und anderen Ressourcen haben sie sich stets so-wohl kleinräumig bewegt als auch andere Regionen und Kontinente besiedelt. Die Ausstellung präsentiert unsere unterschiedlichen Wurzeln aus Afrika und Westasien. Men-schen sind in Afrika entstanden. Vertreter von Homo erectus und später anatomisch moderne Menschen kamen aus Afrika nach Asien und Europa und haben sich von dort aus-gebreitet. Vor erst 7000 Jahren wanderten Ackerbauern und Viehzüchter aus der heuti-gen Türkei nach Europa ein. Sie vermischten sich mit der hier ansässigen Bevölkerung. Vor 4000 Jahren wanderten Menschen aus den östlichen Steppen Richtung Westen und es kam erneut zu einer Vermischung und zum Kulturaustausch.
Verpackt in ein ungewöhnliches Design lädt die Ausstellung die Besucher ein zu ergründen, welche Ursachen, Mechanismen und Auswirkungen hinter dem Phänomen der Mig-ration standen und stehen und dass wir alle ein Teil davon sind.

Weitere Informationen finden Sie hier...

Fantasien formen Figuren im Schokoladenmuseum Köln
bis 7. Januar 2018

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es Schokolade in fester Form, so wie wir Sie heute kennen. Seit dieser Zeit spielt auch die äußere Form der Schokolade eine ebenso wichtige Rolle wie der Wunsch von Konditoren, Patissiers und Künstlern Figuren und Skulpturen aus Schokolade zu designen.

In den Anfängen war es sehr mühsam, die dafür benötigen Formen herzustellen. Von Hand mussten Bleche gedengelt werden, später wurden diese dann gepresst. Heute übernehmen Schokoladendesigner am Computer derartige Aufgaben. Diese stellen auch Schokoladenhologramme her, die Schokoladentafeln in fotorealistische Bilder verwandeln. Und was bringt die Zukunft? Lässt sich bald jedwede Form mit Hilfe von 3D-Drucken herstellen und für die Produktion von Schokoladenfiguren nutzen?

Als Schenkung hat das Schokoladenmuseum Köln die historische Formensammlung des schweizerischen Sammlers E. Gschwind erhalten. Sie bildet den Rahmen dieser Ausstellung, die die Entwicklungsgeschichte der Schokoladenformen von den Anfängen Ende des 19. Jahrhunderts bis heute nachvollzieht.
Die gegenwärtigen Herstellungsprozesse werden anhand von Exponaten des Schokoladenformenproduzenten agathon aus Bottrop dargestellt. Der Weltmarktführer gewährt auch einen Blick in die Technologien der Zukunft.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Seite des Schokoladenmuseums...


MIRÓ – WELT DER MONSTER im Max Ernst Museum Brühl des LVR
bis 28. Januar 2018
Das Werk des in Barcelona geborenen Künstlers Joan Miró bietet ein faszinierendes Spektrum von bildnerischen Mitteln, die sich durch ihre Vielfalt und Erfindungskraft auszeichnen. Die Ausstellung "MIRÓ – Welt der Monster" widmet sich insbesondere dem plastischen Schaffen Mirós in den 1960er und 70er Jahren, das im Verhältnis zum malerischen und grafischen Werk weniger bekannt ist. Der Künstler kombiniert gefundene Alltagsgegenstände zu fantastischen Wesen, die anschließend in Bronze gegossen werden. Einige von ihnen sind farbig bemalt und wirken wie seinen sprühend-bunten Gemälden entsprungen. Für Miró bevölkern sie seine "traumhafte Welt lebender Monster". Zusammen mit einer Auswahl an Gemälden und Arbeiten auf Papier stehen sie in dieser Präsentation in einem unmittelbaren Dialog verschiedener Gestaltungsmedien und beleuchten Mirós auf alle Gattungen übergreifende Kunst.
Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der mithilfe der App "Miró 2.0" eine virtuelle Umrundung ausgewählter Werke möglich macht.


"Die Zisterzienser.Das Europa der Klöster" im LVR LandesMuseum Bonn
bis 28. Januar 2018

Die Ausstellung konzentriert sich auf die mittelalterliche Blütezeit des Ordens. Zahlreiche Objekte wurden eigens für die Ausstellung restauriert und machen zusammen mit Modellen, CAD-Rekonstruktionen, Medien- und Mitmachstationen die Klosterwelt Raum für Raum mit allen Sinnen erlebbar. Zu den Höhepunkten zählt der beeindruckende Hochaltar des ehemaligen Zisterzienserklosters Kamp. Ganz selten nur sind Bildtafeln dieser Zeit in solcher Frische erhalten. Sie werden gemeinsam mit den zugehörigen Skulpturen erstmals wieder in ihrer ursprünglichen Anordnung zu sehen sein. Aus Paris kommt die einzigartige Madonna aus Kloster Eberbach, heute als „Belle Allemande“ eines der mittelalterlichen Hauptwerke des Louvre. Vier als Reliquien verehrte Schädel, reich und kostbar verziert, stammen aus dem Altar des Zisterzienserinnenklosters Marienfeld. Das Grabtuch des Holmger Knutsson, eine lebensgroße figürliche Bildstickerei, gefertigt von den Nonnen des Skoklosters in Schweden aus dem Nationalmuseum Stockholm ist erstmals außerhalb Schwedens zu bewundern.
 

Einstein inside – 100 Jahre Allgemeine Relativitätstheorie im Deutschen Museum Bonn
bis 1. November 2017
Vor etwas über 100 Jahren hat Albert Einstein mit seiner Allgemeinen Relativitätstheorie eine ganz neue Sicht auf die Welt eröffnet, die bis heute Stoff für faszinierende Forschung liefert. Die Allgemeine Relativitätstheorie aus dem Abstrakten ins Fassbare zu holen und damit aufzuzeigen, dass diese immer noch quicklebendig und dynamisch ist  – das ist der interaktive Ansatz der Ausstellung.

»Einstein inside – 100 Jahre Allgemeine Relativitätstheorie« stellt zum einen die Grundgedanken der Theorie dar und erklärt, dass diese aus der heutigen Astronomie und Physik nicht mehr wegzudenken sind. Aktuelle Forschungsthemen wie Gravitationswellen, Gravitationslinsen, Dunkle Materie und Pulsare werden hier vorgestellt. Zum anderen haben sich ein Jahrhundert später die technischen Möglichkeiten von Messverfahren enorm erweitert und leistungsfähige Computer sind verfügbar. So können wir Simulationen auf Grundlage der Allgemeinen Relativitätstheorie berechnen sowie Messungen vornehmen, von denen Einstein kaum hätte träumen können. Dabei lernen wir Entstehung und Entwicklung unseres Universums ebenso besser verstehen wie die Welt der Teilchenphysik.

Die Ausstellung präsentiert eine anschauliche, unterhaltsame und leicht verständliche Einführung in die Welt der Relativitätstheorie. Interaktive Explorationen, Multimedia-Stationen, Visualisierung und Animationen bieten für jeden einen passenden Zugang zu einer fantastischen, dabei doch realen Welt. So können Besucher eine Gravitationswelle am eigenen Leib spüren, mit beinah Lichtgeschwindigkeit durch Tübingen radeln, den exotischen Sounds von Radiopulsaren lauschen, eine virtuelle drei-dimensionale Tour durch das Effelsberger Radioteleskop erleben oder in einem Computerspiel mit Hilfe von Schwarzen Löchern Sterne in das Feld ihres Gegners schleudern.